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Alle sechs Jahre stehen in Deutschland Sozialwahlen an, am 31. Mai ist es wieder einmal so weit. Gewählt werden die Aufsichtsräte und Vertreterversammlungen der Sozialversicherungsträger, also der Krankenkassen, der Unfallversicherung und der Deutschen Rentenversicherung Bund sowie weiteren 16 regionalen Rentenversicherungsträgern. In den nun millionenfach verteilten Broschüren der Deutschen Rentenversicherung Bund  heißt es dazu: "Über 30 Millionen Beitragszahler und Rentenempfänger entscheiden bei der Sozialwahl darüber, wer in der Deutschen Rentenversicherung Bund das Sagen hat. Sie wählen die Selbstverwaltung, in der Beitragszahler und Rentenempfänger ihre Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen. Das Prinzip: Wer Beiträge einzahlt oder eingezahlt hat, der soll auch mitbestimmen. Sie tragen dort Verantwortung in eigener Sache - unabhängig vom Staat." Die Vertreterversammlung wird in der Broschüre als "Parlament der Rentenversicherung" bezeichnet, das sich je zur Hälfte aus Vertreterinnen und Vertretern der Versicherten und Rentenempfänger sowie aus Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitgeber zusammensetzt. Kann man diesen Aussagen trauen? ...weiterlesen "Scheinmitbestimmung – Sozialwahl 2017"

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Im Fall des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG), welches am vergangenen Freitag in erster Lesung im Bundestag beraten wurde, lässt sich das eindeutig beantworten: JEIN. Während sich der Bundesrat für die Abschaffung der Doppelverbeitragung von Betriebsrenten zur Kranken- und Pflegeversicherung in einem Prüfauftrag an die Bundesregierung einsetzte, sprachen sich die Parlamentarier im Bundestag dagegen aus. Der Betrachter fragt sich verwundert: Wie können dieselben Parteien im Bundesrat für die Abschaffung der Doppelverbeitragung stimmen und im Bundestag dagegen? Sind Parteien wie gespaltene Persönlichkeiten? Gleichzeitig dafür und dagegen sein, das hat schon etwas surreales.   ...weiterlesen "Weiß die Politik eigentlich was sie will?"

Bildungsreise nach Österreich

Unter der Anmoderation einer "Bildungsreise nach Österreich" berichtete das ARD Wirtschaftsmagazin PlusMinus gestern Abend über die Altersversorgung in Österreich. Eine Delegation der im Bundestag vertretenen Parteien war nach Österreich gereist, um sich über die Vorzüge der Altersversorgung in unserem südlichen Nachbarland zu informieren. Dort erhalten Ruheständler deutlich höhere monatliche Altersbezüge als die hiesigen Rentner, und das gleich 14 x im Jahr. Wie machen das die Österreicher? Klicken Sie auf das Bild, um den Beitrag in der ARD Mediathek aufzurufen.

Laut Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn von Bündnis90/Die Grünen wird in Österreich sehr viel mehr Geld für die Rente ausgegeben. Seine politische Einschätzung:

Dies ist eine Prioritätenfrage.

Was aber ist anders in Österreich? Der Beitrag arbeitet vier grundlegende Unterschiede heraus: ...weiterlesen "Blick über die Grenze nach Österreich"

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Wie angekündigt, zeigten mehrere Mitglieder des Bündnisses für Rentenbeitragszahler und Rentner e.V. (BRR) beim poltischen Aschermittwoch der CDU Baden-Württemberg in Fellbach bei Stuttgart Flagge. Der neue Fyler und die ebenfalls frisch gedruckte Broschüre der Initiative gegen Altersarmut wurden in großer Zahl an die eintreffenden Teilnehmer der Veranstaltung verteilt. ...weiterlesen "Thema Altersarmut in der CDU angekommen"

Pressemeldung vom 24. Februar 2017

Initiative gegen Altersarmut reicht Wahlanfechtungsklage und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung beim Sozialgericht Berlin ein

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Am Donnerstag, den 23. Februar 2017, hat die Initiative gegen Altersarmut beim Sozialgericht Berlin sowohl  Wahlanfechtungsklage, als auch einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung zu der im Mai anstehenden Sozialwahl eingereicht.

...weiterlesen "Durchführung der Sozialwahlen 2017 fraglich"

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Am 9. Februar 2017 richtete sich der stellvertretende Vorsitzende des Bündnisses für Rentenbeitragszahler und Rentner (BRR), Bernhard Eicher, mit einem offenen Brief an die Fraktionsvorsitzenden der im Landtag von Baden-Württemberg vertretenen Parteien. Jetzt hat ihm der Fraktionsvorsitzende der CDU, Professor Dr. Wolfgang Reinhart geantwortet, das Schreiben können Sie hier herunterladen.

In einer E-Mail antwortet Bernhard Eicher auf die vorgetragenen Argumente von Prof. Dr. Reinhart ein und hält ihm vor, dass er auf vorgetragene Problematik der unterschiedlichen Altersvorsorgesysteme nicht eingehe. Stattdessen trage er eine Rechtfertigung vor, die für viele Bürgerinnen und Bürger nicht nachvollziehbar ist. Aber lesen Sie selbst. ...weiterlesen "Griechischer Bazillus im Landtag von Baden-Württemberg"

Millionen Renten unterhalb der Grundsicherung

Trotz aller Beschwichtigungen seitens SPD und CDU/CSU wird die Altersarmut in Deutschland steigen. In der Rentenkonferenz des Rhein-Main-Bündnisses am 28. Januar 2017 in Frankfurt erklärte Tobias Weißert, warum das so ist.

Für alle, die nicht teilnehmen konnten: den Beitrag von Tobias Weißert könnt Ihr Euch hier im Video ansehen.

...weiterlesen "Rententagung in Frankfurt"

Pressemeldung, 9. Oktober 2016

Am kommenden Freitag wird die „Initiative gegen Altersarmut – IgA“ mit einer Mahnwache in Berlin an die Mitverantwortung von Bündnis 90 / Die Grünen für die aufkommenden Probleme bei der Altersversorgung von Millionen Bürgerinnen und Bürgern erinnern. ...weiterlesen "Bündnisgrüne für die Misere der Altersversorgung mitverantwortlich!"

Die Ost/West-Angleichung sei...

«eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die letztlich aus Steuermitteln zu finanzieren wäre»,

kritisierte  der Präsident der Deutschen Rentenversicherung, Axel Reimann, in der «Rheinischen Post» von Montag dieser Woche. Recht hat er.

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,

leider führt der Artikel von Herrn Volker Looman gutgläubige Vorsorgesparer in eine Falle. Herr Looman verschweigt in seiner Rechnung Kosten und tut so, als sei die Finannzwelt so wie noch vor 20 Jahren. Wer heute für die Zukunft eine Ablaufrendite von 3,3 % für eine Lebensversicherung in Aussicht stellt, lebt in einer anderen Welt. Bestenfalls wird die Versicherung dem Vorsorgesparer einen Kapitalwert in Höhe von 45.000 € in Aussicht stellen können - und dafür bieten gute Lebensversicherungen gerade einmal eine monatliche Garantierente in Höhe von 150 €, mithin rund 100 € weniger als von Herrn Looman unterstellt. ...weiterlesen "Gegendarstellung an die Redaktion der Bildzeitung"