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Pressemeldung des BRR e.V.

Das Bündnis für Rentenbeitragszahler und Rentner e.V. (BRR e.V.), Gründungsmitglied der Initiative gegen Altersarmut, demonstrierte am 17.07.2017 vor der Liederhalle in Stuttgart, damit im allgemeinen Wahlkampfgetöse die Ursachen von Altersarmut, in einem der reichsten Länder Europas, nicht unter gehen.

"Zeit für mehr Gerechtigkeit" ist der Wahlkampfslogan der SPD und ihres Kanzlerkandidat Martin Schulz. Folglich konnte man davon ausgehen, dass die Organisatoren der Veranstaltung – Stuttgarter Zeitung (StZ) und Stuttgarter Nachrichten (StN) - Fragen der sozialen Gerechtigkeit zur Sprache bringen würden. Denn nicht nur in Europa bilden die deutschen Renten das Schlusslicht, sie zählen auch zu den niedrigsten in den OECD-Staaten. Und Altersarmut ist überwiegend weiblich. Dann rieb man sich im Saal aber verwundert die Augen und spitzte angestrengt die Ohren. Neben einer sehr schlechten Tonqualität gab es von den beiden Chefredakteuren der Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten keine einzige Frage zur sozialen Gerechtigkeit an Herrn Schulz. Altersarmut bewegt große Teile unserer Gesellschaft, nicht aber die moderierenden Chefredakteure der beiden großen Stuttgarter Zeitungen. Die Aufforderung an die Leser, Fragen einzureichen, war wohl nur ein PR-Gag. Die angekündigte Livestream-Übertragung wurde kurzfristig abgesagt. ...weiterlesen "Martin Schulz im Gespräch bei der StZ"

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Ergebnis politischer Gestaltung

Obdachlose Frau in Frankfurt

Die EU definiert als arm, wer weniger als 60 % des mittleren Einkommens  seines Heimatlandes zur Verfügung hat, bzw. wenn der nicht erwerbstätige Teil der Bevölkerung seinen Bedarf aus den Leistungen der gesetzlichen und privaten Versorgungssysteme nicht decken kann.

OECD Generalsekretär Gurria warnte Deutschland bereits 2014 vor einer Zunahme der Altersarmut in den kommenden Jahren. (Quelle: t-online.de,rtr 23.05.2014).

Alleinstehende gelten 2016 als arm mit einem Einkommen unter 769 Euro/Monat. ...weiterlesen "Altersarmut in Deutschland"

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Pressemeldung

Göttingen, 08. März 2017. Unter der Führung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und in Zusammenarbeit mit andern Betroffenenorganisationen wurde am Freitag 2. März 2017 der neue Armutsbericht vorgestellt. Aus diesem ist die traurige Nachricht nachzulesen, dass die Armut in Deutschland auf einem neuen Höchststand angelangt ist.

"Dies zeigt das eklatante Versagen der Bundesregierung in Sachen Armutsbekämpfung, obwohl die regierenden Parteien die Adjektive 'christlich' oder 'sozial' in ihrem Namen führen“,

erklärte die Präsidentin des Bundesverbandes Graue Panther e.V., Erika Lohe-Saul, in einer ersten Stellungnahme. ...weiterlesen "Stellungnahme des Bundesverbands Graue Panther e.V. zum Internationalen Frauentag"

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