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Der Senioren Schutz Bund Graue Panther Südniedersachsen startet in Zusammenarbeit mit der Initiative gegen Altersarmut in den nächsten Monaten eine weitere Aufklärungskampagne.

Das Armutsrisiko in Niedersachsen hat 2016 den höchsten Wert seit seiner ersten Berechnung im Jahre 2005 erreicht. Fast ein Sechstel der Bevölkerung, das sind rund 1,254 Millionen Menschen, waren damit von Armut bedroht, teilte das Landesamt für Statistik in Hannover mit. Im Land Bremen lebt fast jeder Fünfte an der Armutsschwelle. Gleichzeitig aber gehört Bremen neben Hamburg zu den Ländern, in denen prozentual die meisten Menschen mit deutlich überdurchschnittlichen Einkommen leben. Fast jeder Zehnte verdient dort mehr als drei Mal so viel wie die Menschen im Bundesdurchschnitt. Hier in Niedersachsen ist es fast jeder 15. Dahinter folgen in der Statistik nur noch die ostdeutschen Länder. ...weiterlesen "Altersarmut in Niedersachsen stark im Kommen"

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Wir brauchen ein Gesamtkonzept zur Bekämpfung zunehmender Armut in unserer Gesellschaft!

Das Bundeskabinett machte dieser Tage u.a. von sich hören, indem es die Rentenerhöhung zum 1. Juli 2017 beschloss: Für den Westrentner 1,9 % für den Ostrentner 3,59 %. Ein Schelm, der dabei Böses denkt, dass die Wirksamkeit der Erhöhung dann erst kurz vor der Bundestagswahl in Kraft tritt.

Die Gewerkschaften haben für dieses Jahr das Motto: „Wir sind viele. Wir sind eins“ gewählt. Sind wirklich eins? Ist die Kluft in unserem Staat nicht im ständigen Wachstum begriffen? ...weiterlesen "Gedanken zum 1. Mai 2017"

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Pressemeldung

Göttingen, 13. April 2017. Die Veröffentlichung des 5. Armuts- und Reichtumsbericht ist ein erneutes Armutszeugnis der christlichen und sozialen Großen Koalition, sagte die Vorsitzende des Bundesverbandes Graue Panther e.V., Erika Lohe-Saul, in einer ersten Stellungnahme zum vorliegenden Bericht.

Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) sprach in der Vorstellung des Berichts von „einer verfestigten Ungleichheit bei den Vermögen“. Der anhaltende Wirtschaftsaufschwung in Deutschland hat die Kluft zwischen Arm und Reich in den letzten vier Jahren weiter vergrößert.

„Um den gesellschaftlichen sozialen Frieden zu wahren, wird es keine andere Lösung geben, als die Reichen mit Vermögens- und Erbschaftssteuer mehr in dieVerantwortung für die Gesellschaft und das Gemeinwohl zu nehmen“, sagte die Vorsitzende weiter. Die vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt, dass das Verlassen auf Freiwilligkeit keinen Erfolg gebracht hat.

Im Bericht selbst steht, dass 10 % der Haushalte der BRD über mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens der BRD verfügen. Auch die Einführung des so hochgefeierten Mindestlohnes hat die Lage der geringverdienenden Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht ausschlaggebend verbessert.

Der Bundesverband Graue Panther e.V.  wird zum 1.Mai seine eigenen Wahlprüfsteine  den teilnehmenden Parteien der kommenden Bundestagswahl vorlegen.

Erika Lohe-Saul

 

 

 

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